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  Seti - Search for ExtraTerrestrial Intelligence

Seti@Home
setiSETI, oder kurz gesagt S.E.T.I. steht für Search for ExtraTerrestrial Intelligence. Es ist ein an der Universität von Kalifornien, Berkeley, durchgeführtes wissenschaftliches Projekt, welches die Leistung von zig-tausend durch das Internet verbundenen Computern für die Suche nach außerirdischer Intelligenz nutzt. Man installiert auf seinem Rechner ein Programm, welches mit oder ohne Bildschirmschoner die vom Radioteleskop empfangenen Daten analysiert.

Die SETI@home-Analyse kann auch ausschließlich in den Zeiten, an denen man nicht am Rechner arbeitet  erfolgen. Dies ist eine wissenschaftliche Alternative um seine wertvolle Rechenzeit nicht wie üblich mit fliegenden Windows-Symbolen, bizarren Gummibandmustern, Sternenhimmeln oder anderen bunten Bildchen zu vergeuden. Bei der Suche nach außerirdischen Lebensformen wird ein Radioteleskop in Arecibo, Puerto Rico, benutzt, das geradezu gigantische Ausmaße hat ! 305 Meter im Durchmesser !!! Dieses Teleskop empfängt Radiowellen aus den Tiefen des Alls, die dann über einen Supercomputer ausgewertet werden. Aber wegen der nicht nur in Deutschland beschränkten Fördermittel für wissenschaftliche Projekte ist es nicht möglich, diese Datenflut schnell genug auszuwerten.

Hieraus entstand die Idee, das Seti@Home Projekt zu gründen. Seit dem 13. Mai 1999 werden in Kooperation mit der University of California in Berkeley die Datenströme in kleine 350kB große Pakete zerteilt, die sich dann das Seti@Home Programm auf Deinem Computer downloadet. Dadurch berechnen so viele User mit ihrem eigenen PC die Daten, daß das zusammen die Rechenleistung des bisher besten Supercomputers übertrifft ! Zur Berechnung sind allerdings mehrere Stunden nötig !!!! ( z.B. 6,5 Stunden auf einem AMD Athlon 900-B mit der Textversion oder 8,5 Stunden mit der Grafikversion ). Soviel zum allgemeinen.

Die wichtigsten Fragen dürfte ich hoffentlich im folgenden beantworten.

  • Seti ist völlig gebührenfrei
  • man muss keine permanente Internetverbindung besitzen
  • das Programm nutzt NUR die restliche ( der mittlerweile sehr großen ) CPU Leistung ,die die anderen laufenden Programme nicht benötige
  • wer das nicht glaubt, kann Seti@home ( z.B. in Büros ) auch nur als Bildschirmschoner laufen lassen


Weltweit 3,3 Millionen User sind doch hoffentlich Überzeugend genug, daß das Ganze für eine gute Sache ist, oder ???????????
Join us today !!!

 
Euer Robert "Bob" Kunze



seti-boincSETI - Wir sind nicht allein

Unter S.E.T.I (Search for Extraterrestrial Intelligence) versteht man die Suche nach außerirdischen Intelligenzen. Im Allgemeinen wird nach Signalen gesucht, die auf einen intelligenten Ursprung schließen lassen. Diese Signale müssen bestimmte Bedingungen erfüllen, damit sie als „intelligent“ klassifiziert werden können. Allgemein müssen sie moduliert sein und ein Muster aufweisen, das nicht durch natürliche Ursachen erzeugt wird und es muss periodisch, d.h. sich wiederholen, sein. Problematisch ist die Signalveränderung während der Reise durch den Kosmos. Die Strahlung unterliegt physikalischen Effekten, die das Signal verfälschen oder auch auslöschen können.

Es existieren mehrere Projekte, die sich mit dieser Art von Suche beschäftigen. Sie sind grob in zwei Bereiche aufgeteilt. Der eine Bereich beschäftigt sich mit optischen und der andere mit Radiosignalen. Studien haben ergeben, das es möglich ist einen gepulsten Laserstrahl zu erzeugen und über große Distanzen zu senden, der tausendmal so hell ist wie die Sonne. Da solche Signale im Infrarotbereich vermutet werden, sind die zu benutzenden Teleskope kleiner als bei den Radiosignalen, aber es ist aufgrund der starken Bündelung, die nötig ist damit ein Strahl stellare Distanzen überbrücken kann, schwieriger solche Signale zu entdecken. Bisher sind einige sogenannte Exoplaneten, d.h. Planeten außerhalb des Sonnensystems, entdeckt worden.

Nach langem Forschen und überlegen, welche Art von Signal sie „belauschen“ sollen, sind die SETI-Wissenschaftler zu dem Schluss gekommen, das die größten Erfolgsaussichten bei einem Radiosignal mit einer Trägerfrequenz von 1,42 GHz liegen.
Von den 60ger Jahren an haben mehrere Institutionen mit den unterschiedlichsten Radioteleskopen den Himmel abgesucht.
Seit 1979 wird die Suche vom SETI-Institute der UC (University of California) Berkely koordiniert und ausgeführt. Um die Signale aufzufangen wird das Arecibo-Observatorium in Puerto-Rico benutzt. Über die Jahre wurde die Empfangsanlage immer mehr ausgebaut und verbessert, so dass man ca. 168 Millionen Frequenzkanäle belauschen kann. Durch das SETI-Projekt sind mittlerweile mehrere Pulsare entdeckt worden.

Um die Auswertezeit der angefallenen Daten zu verringern, wurde 1999 das SETI@Home Projekt ins Leben gerufen. Bei diesem Projekt werden Rechenkapazitäten von Rechnern auf der ganzen Welt benutzt. Dazu lädt man sich ein kleines Programm herunter, das sich Datenpakete von den SETI-Servern holt und auf dem eigenen Rechnern nach bestimmten Mustern durchsucht. Dieses Programm läuft als Bildschirmschoner und arbeitet Ressourcen schonend im Hintergrund und stört den normalen PC-Betrieb nicht. Somit verfügt das SETI-Institute über einen virtuellen Super-Computer, der inzwischen eine Rechenleistung von mehreren tausend Jahren eines einzelnen Rechners erbracht hat.

Seit 2005 befindet sich ein neuer Teleskopkomplex im Bau. Das Observatorium soll aus ca. 350 Einzelteleskopen bestehen und kann gleichzeitig auf verschiedenen Frequenzen beobachten und als Interferometer innerhalb des Gesamtgesichtsfeldes des Observatoriums arbeiten. Das SETI-Institute tritt hierbei vorrangig als Investor auf und die UC Berkeley wird das Observatorium betreiben


 

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